Neue Wege der politischen Bildung - Trägertreffen

Am 14.06.2019 kamen die beteiligten Träger von LOFT und TVV zusammen um ihre Teilprojekte hinsichtlich der gesetzten Zielstellungen zu überprüfen.

Sind die Einzelansätze so angelegt, dass sie die politische Bildung im beabsichtigten Maße bereichern?
Die gegenseitige Vorstellung der Teilprojekte machte deutlich, dass die 2018 zum Kick-Off erarbeiteten Einzelziele noch immer handlungsleitend sind und die Partner damit auf einem guten Weg.

Mit Hilfe einer externen Moderation von "Thüringen 19-19" wurden Erfahrungen herausgearbeitet und geteilt, z.B. durch das DBI Johannes Falk gGmbH, das mit seinem Teilprojekt bei Menschen mit Behinderungen Interesse an politischen Themen weckte. Es wurde deutlich, dass sich bereits nach dem ersten Jahr Initiativen verselbständigt haben und neue Kooperationspartner gewonnen werden konnten. Das AWO Bildungswerk Thüringen gGmbH sprach darüber, wie gut sehr einfache und praktische Ansätze in Kitas funktioniert haben, um das pädagogische Personal für Demokratiebildung zu sensibilisieren und dass das bereits auch andere Einrichtungen positiv beeinflusst hat. Das Bildungswerk im Bistum Erfurt machte die Erfahrung, dass Planspiele z.B. zu Dorfentwicklungsprozessen anfangs sehr schwer zu etablieren waren. Dank der ersten guten Erfahrungen in den Schulen gibt es jedoch inzwischen eine Nachfrage nach Planspielen im ländlichen Raum. Schulen sind bereit, für diese Art der Demokratiebildung mehr Zeit aufzuwenden. Und nicht zuletzt tauschten sich die Träger darüber aus, wie man durch konkrete Beispiele eine emotionale Ansprache erreichen kann und dass das ein sehr geeigneter Weg für politische Bildung ist. Beispielgebend hierfür steht das DGB Bildungswerk Thüringen e.V. mit einem Theaterstück und anschließender Diskussion zum Thema „Novemberrevolution“.

Einig war man sich darüber, dass es eine Verstetigung der Projektansätze und hierfür eine Unterstützung bei den Ressourcen geben muss, um demokratieunterstützende Erwachsenenbildung nachhaltig anbieten zu können.
Nach dem Motto „Tu´ Gutes und rede drüber“ wurde anschließend über Möglichkeiten der Evaluation und Verbreitung der Projektergebnisse in Form einer Broschüre oder einer gemeinsamen Veranstaltung diskutiert.

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